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Tag der offenen Tür
Musik zum Selbermachen für Groß und Klein

Die Musikschule im Altstadter Kunst- und Kulturzentrum „Kunststall“ lädt am Samstag, 9. Juni, zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. 
Die Musikschule im Altstadter Kunst- und Kulturzentrum „Kunststall“ lädt am Samstag, 9. Juni, zu einem „Tag der offenen Tür“ ein.  FOTO: Martin Baus
Musikschule im Altstadter „Kunststall“ lädt für den 9. Juni zum Tag der offenen Tür ein. Von Martin Baus

Altstadt Nonstop Musik – und zwar vor allem solche zum Selbermachen – ist angesagt, wenn die Musikschule im Altstadter Kunst- und Kulturzentrum „Kunststall“ am Samstag, 9. Juni, zum „Tag der offenen Tür“ einlädt. Ab der Mittagszeit geben sich dann in dem alten Bauerngehöft in der Turmstraße Musiker und solche, die es einmal werden wollen, ein Stelldichein. Ein knappes Dutzend versierter Instrumentalisten bietet in der Musikschule Einblicke in die vielfältige Arbeit. Vorführungen, Hörproben und Konzerte gibt es quasi im Stakkato zwischen 13 und etwa 19 Uhr.


Wenn Proberäume, Konzertsaal und Innenhof des Kunststalles sich der Öffentlichkeit präsentieren, dann findet dieser „Tag der offenen Tür“ in seiner nunmehr bereits 14. Auflage statt. Und vor just 14 Jahren wurde die Altstadter Musikschule in Privatinitiative gegründet - „um auch außerhalb des städtischen Raums ein Lernangebot in Sachen Musik zu etablieren“ skizziert Sybille Spiess-Deckert die Hintergründe, die ausschlaggebend dafür waren, das Institut aus der Taufe zu heben. „Im Prinzip handelt es sich um einen Zusammenschluss unabhängiger und freischaffender Künstler oder Musiklehrer aus der Region“, erläutert sie. Alle Lehrer verfügen nach ihren Worten über die besten Qualifikationen, erworben an Hochschulen, Akademien oder vergleichbaren Instituten sowie durch langjährige Berufserfahrung.

Das Angebot der Altstadter Musikschule umfasst das gesamte Spektrum der Musik - angefangen von Klassik über Jazz zu Blues und Rock zu Pop und Folk. Beim „Tag der offenen Tür“ können Interessierte in die gängigen Instrumente „reinschnuppern“ und erste Gehversuche unternehmen. Akustische und elektrische Gitarre, Block- und Querflöte, Geige, Bratsche und Mandoline, Klavier und Keyboard, Schlagzeug, Oboe, Saxophon und Klarinette stehen parat und dürfen unter fachkundiger Anleitung auch ausprobiert werden. Auch der Gesang fehlt nicht. Zudem wird es zwischendurch immer wieder Auftritte von Bands geben, die sich aus Schülern der Einrichtung zusammensetzen und ganz unterschiedliche Stilrichtungen zu Gehör bringen – Rock, Pop und Jazz stehen im Vordergrund. Schlagzeugcoach Oliver Braun informiert zudem über seinen „Cajon-Bau‟-Workshop, der in den großen Ferien stattfindet. Cajons sind große Resonanzkörper aus Holz, auf die man sich draufsetzt und trommelt – ein „Schlagzeug to go‟ sozusagen. Ursprünglich wurden derartige Instrumente von afrikanischen Sklaven in Südamerika aus alten Fisch- und Obstkisten hergestellt. Wenn das Wetter mitspielt, findet das Programm auch open air im Innenhof des Kunststalles statt. Alternativ steht der große Saal zur Verfügung. Der Eintritt zu allen Programmteilen ist kostenlos, auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Da es in der Altstadter Turmstraße arg eng ist, bitten die Veranstalter die Besucher, den großen Parkplatz am nahegelegenen Friedhof zu nutzen.