| 20:36 Uhr

Kunst
Einblick ins Werk von Inge Faralisch-Schäfer

Die Homburger Künstlerin Inge Faralisch-Schäfer, hier zusammen mit dem peruanischen Künstler Joan Louis, stellt ab heute in der Galerie Beck in Schwarzenacker aus.
Die Homburger Künstlerin Inge Faralisch-Schäfer, hier zusammen mit dem peruanischen Künstler Joan Louis, stellt ab heute in der Galerie Beck in Schwarzenacker aus. FOTO: Inge Schäfer
Homburg/Schwarzenacker. Homburger Künstlerin stellt ab heute in der Galerie Beck aus. Gleichzeitig eine Ausstellung in Berlin. Von red

Farbe und Farbkörper spielen in den Arbeiten von Inge Faralisch Schäfer eine wichtige Rolle. Die Homburger Künstlerin  hat vor kurzem in der Galerie Makowski am Gendarmenmarkt in Berlin einige ihrer Werke ausgestellt. Die Bilder verbleiben noch bis Ende des Jahres in der Bundeshauptstadt.  Zu Berlin, wo sie sich meist einmal im Jahr aufhält, hat sie nach eigenen Angaben eine besondere Verbindung. Ihre Großeltern lebten in Berlin und ihr Vater bis ins Erwachsenenalter. Auch noch vor der Wende hat sie die Stadt häufig besucht. Die aktuelle Ausstellung ist ihre dritte Ausstellung in der Hauptstadt. Ab dem heutigen Freitag werden nun auch sechs Bilder der Künstlerin in der Galerie Beck in Schwarzenacker unter dem Thema ‚White Noise‘ zu sehen sein.


„Mystica und Blütenschimmer“ - so der Titel von 24 Arbeiten, die Inge Faralisch-Schäfer in der Galerie Beck in Schwarzenacker im vergangenen Jahr ausstellte und für viel Aufsegen sorgte (wir berichteten). Inspiriert sind diese Werke zum einen vom langjährigen Aufenthalt  in Südamerika, der Begegnung mit der Farbenpracht dieses Kontinents, den Mythen indigener Kulturen wie etwa dem Schamanismus. Zum anderen spiegele sich, so hieß es vor einem Jahr, in ihren transluzenten, mehrschichtigen Arbeiten die Auseinandersetzung mit Weisheitslehren der christlichen Mystik, des Sufismus, des Buddhismus, aber auch mit spirituellen Meistern der Jetztzeit wie Don Juan oder Eckhart Tolle wider. Die dem Thema „Mystica“ zugeordneten Arbeiten erinnern daran, dass alles aus einem Urgrund des Seins Entstandene sich auch dorthin wieder auflöst. Diesen Schwebezustand zwischen Sein und Nichtsein verleihe die aus dem Wechselspiel von Malerei, Fotografie und Zeichnung hervorgehende Unschärfe bildlichen Ausdruck.