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Bei Kelten und Angelsachsen

Die Mittelstufe der Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Johanneums waren zum großen Zeltlager in England. Foto: DPSG Johanneum
Die Mittelstufe der Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Johanneums waren zum großen Zeltlager in England. Foto: DPSG Johanneum FOTO: DPSG Johanneum
Homburg. Die Sommerlager waren durchaus unterschiedlich, aber der Spaß war gegeben: Die DPSG-Pfadfinder des Homburger Gymnasiums Johanneum waren wieder im Vereinigten Königreich unterwegs. red

Das Sommerlager der Mittelstufe der DPSG-Pfadfinder des Gymnasiums Johanneum führte wieder nach England, um Land und Leute kennen zu lernen. Die ersten Tage verbrachten die Jugendlichen auf einem Zeltplatz in Südengland bei Lingfield, einer typischen englischen Klein-stadt.



Von hier aus ging es weiter nach Brighton und Hastings, zwei bedeutende englische Städte. Hier lernten die Teilnehmer auch viel über die englische Geschichte, heißt es im Reisebericht der Pfadfinder .

Der zweite Zeltplatz lag im Norden Londons. Er liegt im Gilwell Park, dem bekanntesten und traditionsreichsten Pfadfinderzeltplatz Englands. Gemeinsam mit Hunderten anderer Pfadfinder aus den unterschiedlichsten Ländern verbrachte die Homburger Gruppe dort eine Woche. Neben Aktivitäten stand der Kontakt mit den anderen Gästen auf dem Programm.

Viele Halstücher wurden getauscht und neue Freundschaften geschlossen. Höhepunktr waren mehrfache Besuche in London. Bilder, die die Schülerinnen und Schüler sonst nur aus ihrem Englischbuch kennen, konnten nun live erlebt werden. Eine Stadtrallye führte zu allen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Lustige Aufgaben mussten gemeistert werden, um Punkte zu sammeln. So machte diese "Sightseeing-Tour" allen großen Spaß. Auch die Wachablösung vor dem Buckingham Palace sowie das Shoppen in der Oxford Street und dem Luxuskaufhaus Harrods wollten die Jugendlichen erleben.

Leiter und Rover des Stammes Johanneum gingen hingegen auf große Fahrt nach Irland und Schottland. Mit der Fähre ging es von Pembrook aus auf die grüne Insel. Der erste Stopp führte nach Cork, der zweitgrößten Stadt Irlands. Hier konnten die Teilnehmer erste Eindrücke vom Land sammeln. Der Campingplatz nahe Tralee ließ die Strapazen der über 36-stündigen Anfahrt vergessen.

Erstes Ausflugsziel war der Ring of Kerry, der als eine der schönsten Panoramastraßen Europas gilt. Hier erlebten die Teilnehmer das traditionelle Irland mit grünen Wiesen, Schafweiden und schroffen Felsklippen. Die wohl bekanntesten Klippen Irlands waren auch Ziel eines Tagesausfluges: Die Cliffs of Moher gelten als Wahrzeichen und waren dementsprechend gut besucht.

Anschließend ging es weiter nach Galway. Die wieder aufgebaute Kathedrale, die während des Zweiten Weltkrieges komplett zerstört worden war, gehörte zu den Sehenswürdigkeiten. Auch die Innenstadt zeigte sich im typisch irischen Flair, Straßenkünstler und Pubs prägten das Stadtbild. Die Hauptstadt Dublin war der letzte Halt in Irland, ehe es für die Gruppe hinüber nach Schottland ging.

Über Belfast führte die Fähre nach Schottland, wo in Dumfries die Zelte aufgeschlagen wurden. Der Zeltplatz dort stand im kompletten Gegensatz zu den bisherigen. Es war ein sehr abgeschiedener und ruhiger Platz, der zu ausgiebigen Wanderungen und Erkundungen des schottischen Hinterlandes einlud. Der zweite Aufenthalt in Schottland führte nach Edinburgh. Die einmalige Kulisse mit der über die Stadt ragenden Burg hinterließ bei allen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck. Der Stadtgarten lud zum gemeinsamen Picknick ein. In der Innenstadt von Edinburgh herrschte buntes Treiben, Zauberer, Clowns und Musiker sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre.

Auf dem Heimweg war letzter Halt in York. Für viele Abiturienten war diese Fahrt der krönende Abschluss ihres Pfadfinderlebens.