Mehr Förderung an der Saar-Uni

Mehr Förderung an der Saar-Uni

An der Universität des Saarlandes wurde ein neues Netzwerk gegründet. Die Universitätsgesellschaft will Mitarbeiter der Saar-Uni mit Freunden, Förderern und Absolventen aus der Wirtschaft zusammenbringen.

Eine Eule aus Papier an einer Drachenschnur ist das Wappen der neuen Universitätsgesellschaft, in der bisherige Fördervereine der Saar-Uni, wie die Vereinigung der Freunde der Universität, aufgehen sollen. Die Eule steht für Weisheit und Wissen, mit der Schnur soll dieses Wissen im Saarland gehalten werden. "Die Eule braucht Auftrieb, für den wir alle verantwortlich sind", sagte Professor Frank Mücklich bei der Auftaktveranstaltung.

Dass über 100 Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gekommen waren, könne man im Kontext der von Kürzungen bedrohten Saar-Universität als Zeichen der Solidarität werten, sagte Uni-Pressesprecherin Friederike Meyer zu Tittingdorf. "Wir müssen Studenten und Absolventen stärker ans Saarland binden", formulierte Präsident Tim Hartmann, Vorstand der VSE AG, eines der Hauptziele der neuen Gesellschaft. Erreichen wolle man dies vor allem durch eine Stärkung der Alumni-Netzwerke der Saar-Uni. Andere Universitäten, die ihrer Forschung mit berühmten Absolventen ein Gesicht gäben, könnten dabei der Saar-Universität als Vorbild dienen, sagte Mücklich, der Geschäftsführer der Uni-Gesellschaft. "Wir wollen den Kontakt zu unseren Absolventen nicht mehr abreißen lassen", erklärte Mücklich. Als interdisziplinäre Plattform will die Universitätsgesellschaft den Austausch zwischen Studenten, Universitätsmitarbeitern, Alumnis und Freunden der Universität fördern. Auch das WissenschaftsForumSaar und die Verleihung des Eduard-Martin-Preises werden künftig unter dem Dach der neuen Gesellschaft stattfinden.

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