Saarland hinkt bei Aufnahme syrischer Flüchtlinge hinterher

Saarland hinkt bei Aufnahme syrischer Flüchtlinge hinterher

. Die 186 versprochenen Plätze für syrische Bürgerkriegsopfer im Saarland sind bislang nur zu etwas mehr als einem Drittel besetzt.

Das hat das Innenministerium auf SZ-Anfrage mitgeteilt. So seien über Bundesprogramme erst 61 Syrer hier angekommen, obwohl über diese Programme 124 Plätze bereitstünden. Von den 62 Plätzen des Landesprogramms sind den Angaben zufolge nur sieben besetzt. Bei einer "Vielzahl von Anträgen" fehlten die Voraussetzungen, hieß es. Der Saar-Flüchtlingsrat kritisierte bürokratische Hürden. Eine syrische Familie, die in Quierschied im Kirchenasyl vor der Abschiebung bewahrt wurde, hat ein Aufenthaltsrecht erhalten. > , Meinung

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