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Flüchtlingsmädchen Reem wird vorerst nicht abgeschoben

Flüchtlingsmädchen Reem wird vorerst nicht abgeschoben

Das palästinensische Flüchtlingsmädchen Reem, das am Mittwoch bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU ) in Tränen ausgebrochen war, kann voraussichtlich dauerhaft in Deutschland bleiben.

Der Rostocker Oberbürgermeister Roland Methling will einen möglichen Abschiebebeschluss für die Familie des Mädchens und für ähnliche Fälle zunächst nicht vollziehen, wie der Berliner "Tagesspiegel" unter Berufung auf Methlings Sprecher berichtete. Nach "Tagesspiegel"-Informationen stand eine Abschiebung der Palästinenser-Familie, die seit vier Jahren in Deutschland lebt, ohnehin nie wirklich zur Debatte.

Die 14-Jährige war am Mittwoch in ihrer Rostocker Schule mit Merkel zusammengetroffen. Dabei berichtete sie der Bundeskanzlerin vom Schicksal ihrer Familie. "Ich habe ja auch Ziele so wie jeder andere", sagte Reem, bevor sie in Tränen ausbrach. Merkel hatte zuvor erklärt, dass nicht jeder bleiben könne, der nach Deutschland komme.