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Militär im Sudan geht gewaltsam gegen Sitz-Demonstranten vor

Streit um Zusammensetzung von Übergangsregierung : Tote bei Auflösung von Sitzblockade im Sudan

Das Militär im Sudan geht offenbar gewaltsam gegen eine Sitzblockade in der Hauptstadt Khartum vor und hat dabei nach Oppositionsangaben am Montag mindestens 30 Menschen getötet. Die Streitkräfte hatten im April den Machthaber Omar al-Baschir nach monatelangen Straßenprotesten gegen dessen Herrschaft gestürzt.

Doch die Protestführer wollen, dass die Macht schnell an Zivilisten übergeben und für die nächsten drei Jahre ein Übergangsrat gebildet wird. Über dessen Zusammensetzung streiten sie sich mit dem Militär.