Kommentar: Bloomberg hat als Präsidentschafts-Kandidat schlechte Karten

Kommentar: Bloomberg will wohl US-Präsident werden : Schlechte Karten für Seiteneinsteiger

Es bestehen kaum noch Zweifel daran, dass Geschäftsmann Michael Bloomberg – der frühere Bürgermeister New Yorks und Milliardär – für die US-Demokraten die Präsidentschaftskandidatur gegen Donald Trump anstreben wird.

Bloomberg, der noch vor Monaten kein großes Interesse an einer Kandidatur hatte, sieht offenbar Schwächen der anderen in den Umfragen führenden Bewerber. Joe Bidens Name ist nun untrennbar mit der Ukraine-Affäre und dem Amtsenthebungsverfahren gegen Trump verbunden. Und Bernie Sanders wie auch Elizabeth Warren befürworten eine Art modernen Sozialismus, bei dem die Macht des Staates gegenüber den Bürgern ausgebaut werden soll. Eine Philosophie, die Amerikas gemäßigte Mitte eher verschrecken dürfte. Dennoch spricht viel gegen einen Erfolg Bloombergs. Das liegt wohl auch daran, dass die Nation derzeit bereits einen reichen Seiteneinsteiger aus New York im Weißen Haus hat, der es bei Wählern der Demokraten zum meistgehassten Mann der USA gebracht hat.

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