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Studie: Schulstress macht Kinder aggressiv und traurig

Studie: Schulstress macht Kinder aggressiv und traurig

Hamburg. Jedes fünfte Kind leidet häufig unter Schulstress. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts. Demnach sind weitere 22 Prozent der Schüler gelegentlich gestresst, 23 Prozent selten. Lediglich 34 Prozent der Eltern erklärten, dass ihr Kind nie unter Schulstress leide

Hamburg. Jedes fünfte Kind leidet häufig unter Schulstress. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts. Demnach sind weitere 22 Prozent der Schüler gelegentlich gestresst, 23 Prozent selten. Lediglich 34 Prozent der Eltern erklärten, dass ihr Kind nie unter Schulstress leide. Bei den Zwölf- bis 18-Jährigen ist die Belastung der Untersuchung zufolge höher als bei jüngeren Kindern. Der Stress äußert sich durch Nervosität, Unkonzentriertheit sowie Kopf- und Bauchschmerzen. 43 Prozent der Kinder ziehen sich zurück und sind traurig, 42 Prozent werden aggressiv. Rund jedes dritte Kind reagiert mit Leistungsstörungen, und 29 Prozent wollen dann nicht zur Schule gehen. Zeigen die Kinder sehr häufig Stresssymptome, greifen 19 Prozent der Eltern zu Medikamenten. Für die Studie wurden im Juli 2008 rund 1000 Mütter und Väter mit Kindern unter 18 Jahren befragt. dpa