Eisige Kälte regiert weiter Europa - Mann erfriert in Köln

Eisige Kälte regiert weiter Europa - Mann erfriert in Köln

Köln. In Köln ist ein obdachloser Mann offenbar erfroren. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde der Mann am Freitag leblos in einem selbst gebauten Verschlag gefunden. Genaue Erkenntnisse über die Todesursache soll die Obduktion ergeben.In ganz Europa herrscht bei kaltem Polarwind weiterhin Eiseskälte in Europa. Zumindest für Deutschland aber es gibt mildere Aussichten

Köln. In Köln ist ein obdachloser Mann offenbar erfroren. Nach Angaben einer Polizeisprecherin wurde der Mann am Freitag leblos in einem selbst gebauten Verschlag gefunden. Genaue Erkenntnisse über die Todesursache soll die Obduktion ergeben.In ganz Europa herrscht bei kaltem Polarwind weiterhin Eiseskälte in Europa. Zumindest für Deutschland aber es gibt mildere Aussichten. Am frühen Freitagmorgen wurde am Funtensee in den bayerischen Alpen mit minus 36,6 Grad ein neuer Kälterekord für diesen Winter gemessen. Tagsüber aber stiegen die Temperaturen allmählich - in vielen Teilen Deutschlands bis über den Gefrierpunkt. Für das Wochenende versprachen die Meteorologen Sonnenschein. Die Schifffahrt auf den Flüssen wird allerdings immer mehr durch Eisschollen behindert.Auch in anderen europäischen Ländern ist es bitterkalt. Spanien versank vielerorts in einem Schneechaos. In Barcelona entdeckte die Polizei in der Nähe eines Bahnhofs die Leiche eines erfrorenen Obdachlosen. Rund um die spanische Hauptstadt Madrid stauten sich die Autos im Schnee auf fast 500 Kilometern Länge. Der Flughafen Barajas musste vorübergehend geschlossen werden, tausende Passagiere saßen stundenlang fest. Die Kanarischen Inseln, wo viele Urlauber Frühlingswärme suchen, registrierten mit Werten um sieben Grad plus den kältesten Winter seit 35 Jahren. Auf der Ferieninsel Mallorca wurden minus zwei Grad gemessen. Auf der Mosel bildeten sich oberhalb von Schleusen zusammenhängende Eisflächen, wie das Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz berichtete. Treib- und Packeis behinderten die Fahrt der Schiffe. ddp/dpa