Althaus nach Ski-Unfall wieder in Thüringen

Althaus nach Ski-Unfall wieder in Thüringen

Jena. Acht Tage nach seinem schweren Skiunfall in Österreich ist Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) in seine Heimat zurückgekehrt. Er traf am Freitagnachmittag per Helikopter im Universitätsklinikum Jena ein. Nach Informationen des Fernsehsenders n-tv soll Althaus nur wenige Tage in Jena in der Neurochirurgie bleiben

Jena. Acht Tage nach seinem schweren Skiunfall in Österreich ist Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) in seine Heimat zurückgekehrt. Er traf am Freitagnachmittag per Helikopter im Universitätsklinikum Jena ein. Nach Informationen des Fernsehsenders n-tv soll Althaus nur wenige Tage in Jena in der Neurochirurgie bleiben. Anschließend werde er in eine Reha-Klinik nach Bad Klosterlausnitz verlegt. Er sei stabil, aber "zeitlich und örtlich noch nicht vollkommen ansprechbar", sagte der ärztliche Direktor Klaus Höffken am Freitag in Jena. Seinem Sprecher zufolge wurde Althaus inzwischen "umfänglich" über die Umstände des Unfalls informiert, bei dem eine 41-jährige Skiläuferin starb. Er sei über denTod der Frau schockiert gewesen. Eine mit der Familie befreundete Psychologin habe ihm vom Schicksal der 41-Jährigen berichtet. Die Staatsanwaltschaft wies Spekulationen über eine Alkoholisierung eines der Unfallbeteiligten zurück. Althaus und die bei dem Unfall getötete Frau seien nüchtern gewesen, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben, Walter Ploebst, mit. Dies habe eine Untersuchung der Blutproben durch Gerichtsmediziner ergeben.Althaus war am Neujahrstag im Skigebiet Riesneralm mit der Skifahrerin zusammengeprallt. Er erlitt dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma mit einer Hirnblutung. Seitdem war er im Krankenhauses in Schwarzach im Pongau ärztlich betreut worden. Die vierfache Mutter wurde am Mittwoch beigesetzt. ddp