Ein Jugend-Orchster verdient keinen Verriss

Ein Jugend-Orchster verdient keinen Verriss

KonzertEin Jugend-Orchster verdient keinen VerrissZur Musik-Kritik "Ununterscheidbarkeit im Getümmel" von Peter Schröder (SZ vom 2

KonzertEin Jugend-Orchster verdient keinen VerrissZur Musik-Kritik "Ununterscheidbarkeit im Getümmel" von Peter Schröder (SZ vom 2. November) Eine Negativ-Kritik an Profis bei schlechter Leistung könnte ich noch verstehen, aber das Landes-Jugend-Symphonie-Orchester besteht aus Jugendlichen (14 bis 20 Jahre), die neben dem Schulstress freiwillig für eine Ausbildung an einem oder mehreren Instrumenten viel Freizeit opfern. Verantwortungslose Zeilen wirken demotivierend, statt dass sie "Flügel verleihen". Wenn rund 1000 begeisterte Zuhörer mit "Standing Ovations" applaudieren, muss man hinterfragen, ob die sich alle geirrt haben. Dieser Beitrag war keine professionelle Leistung des Kritikers, der anderen die Professionalität abspricht. Das habe ich an ihm schon vor zwei Jahren fast wortgleich bemängelt. Hans-Jürgen Becker, Blieskastel MuslimeAnhänger von Zwang können gern ausreisenZum Artikel "Zwangsehen: Muslime kritisieren Gesetzentwurf" (SZ vom 29. Oktober) Mir kommt die Galle hoch, wenn der Zentralrat der Muslime kritisiert, dass er in die geplante Gesetzgebung gegen Zwangsehen nicht eingebunden wurde. Deutschland ist ein freies Land, in dem die gewählten Volksvertreter Gesetze beschließen - und nicht eine Lobbygruppe mit 15 000 Mitgliedern. Jeder würde dem Sportverein Bayern (180 000 Mitglieder) bescheinigen, dass er nicht mehr alle Knöpfe an der Lederhose hat, würde Uli Hoeneß verlangen, angehört zu werden. Sollten Muslime Gefallen an Zwangsheirat, Ehrenmord, Frauenunterdrückung und Menschenverachtung finden, steht es ihnen frei, in den Iran, nach Afghanistan oder Pakistan auszuwandern. Paul Würdig, Schiffweiler