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Gewerkschaft lehnt Angebot der Arbeitgeber in Metall-Tarifrunde ab

Saarbrücken. In der zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland hat die Gewerkschaft das erste Angebot der Arbeitgeber als „Witz“ abgelehnt. Es sieht für die 400 000 Beschäftigten ein monatliches Plus von 2,3 Prozent ab dem 1. dpa

Juli vor und soll 13 Monate gelten. Die Gewerkschaft fordert 5,5 Prozent mehr Geld. Vor dem Verhandlungsort, der Congresshalle in Saarbrücken, demonstrierten nach Angaben der IG Metall rund 3000 Beschäftigte für die Forderungen. Ein neuer Verhandlungstermin wurde noch nicht vereinbart. Die IG Metall rechnet nicht mehr mit einem Ergebnis innerhalb der Friedenspflicht.