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Medizin
Was passiert eigentlich in den Wechseljahren?

St. Wendel. In der Reihe „Medizin verstehen – von Ärzten für Jedermann“ wird am Dienstag, 20. März, Dr. Eberhard Müller, Chefarzt der Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie Leiter des Brustzentrums im Marienkrankenhaus, über den Verlauf und die möglichen Beschwerden und Probleme während der Wechseljahre ausführlich  informieren.

Die Wechseljahre (Klimakterium) sind keine Krankheit, sondern eine natürliche Phase im Leben, die jede Frau ab einem gewissen Alter durchlebt. Bei den meisten Frauen erstreckt sich das Klimakterium auf die Zeit zwischen dem 45. und 70. Lebensjahr. In diesem Zeitraum stellen
sich die Hormone der Frau um: Der Körper bildet immer weniger Östrogene (weibliche Geschlechtshormone). Dadurch treten Monatsblutungen immer seltener auf, bis es schließlich zur letzten Regelblutung kommt – der sogenannten Menopause. Auch wenn die Wechseljahre kein krankhafter Zustand, sondern ein natürliches Ereignis sind, führt der Östrogenmangel bei manchen Frauen zu Beschwerden. Häufige Symptome sind beispielsweise Hitzewallungen, Schweißausbrüche und Schwindel. Während etwa ein Drittel aller Frauen frei von Beschwerden bleibt, treten bei einem weiteren Drittel der Über-50-Jährigen leichte Probleme auf. Das letzte Drittel ist im Laufe des Klimakteriums von starken Beschwerden betroffen. Sind diese sehr stark oder ist der individuelle Leidensdruck groß, kann eine Behandlung erforderlich sein.
Dr. Müller wird in seinem Vortrag Ratschläge geben ob, wann und was bei Problemen im Klimakterium zu tun ist.


Der kostenlose Vortrag beginnt um 18 Uhr, Raum Mutter Rosa, Gebäude Zentrum für Altersmedizin/Akutgeriatrie am Marienkrankenhaus St. Wendel. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.