| 19:06 Uhr

Osterbrücker schafft den Swiss Alpine Marathon

Gerhard Kempf beim Zieleinlauf in Davos. Foto: Kempf
Gerhard Kempf beim Zieleinlauf in Davos. Foto: Kempf FOTO: Kempf
St. Wendel. Der Osterbrücker Gerhard Kempf ist am Samstag beim 42,9 Kilometer langen Swiss Alpine Marathon in Davos gestartet. Dabei legte der 58-jährige Hobbyläufer 1450 Höhenmeter zurück. Kempf ist dabei als Helvetas Charity Runner unterwegs gewesen und sammelte Geld für Kinder in Afrika. "Ab Kilometer 15 waren die ersten Schneereste zu sehen", erzählt Kempf. "Die Pfade wurden steil und eng. Teilweise so eng, dass meine Schuhe nicht wirklich Platz nebeneinander fanden. Und hangabwärts wollte ich nicht schauen. Ich habe zwar keine Höhenangst, aber instinktiv lief ich nun leicht hangaufwärts gebeugt." red/frf

Der Osterbrücker Gerhard Kempf ist am Samstag beim 42,9 Kilometer langen Swiss Alpine Marathon in Davos gestartet. Dabei legte der 58-jährige Hobbyläufer 1450 Höhenmeter zurück. Kempf ist dabei als Helvetas Charity Runner unterwegs gewesen und sammelte Geld für Kinder in Afrika. "Ab Kilometer 15 waren die ersten Schneereste zu sehen", erzählt Kempf. "Die Pfade wurden steil und eng. Teilweise so eng, dass meine Schuhe nicht wirklich Platz nebeneinander fanden. Und hangabwärts wollte ich nicht schauen. Ich habe zwar keine Höhenangst, aber instinktiv lief ich nun leicht hangaufwärts gebeugt."


Nach 17 Kilometern erreichte Kempf den Scaletta-Pass, 2606 Meter über dem Meeresspiegel . "Beim Blick zurück und nach vorne schlängelte sich eine lange Karawane bunter Läufer durch die eindrucksvolle Gebirgskulisse", sagt er. Es war heiß, Durst war ein Thema. Von Verpflegungsstation zu Verpflegungsstation hangelte er sich. "Immer wieder musste ich an den Brunnenbau in Benin denken, wofür ich mit diesem Lauf Spenden sammeln wollte. Ich lief passenderweise auch im Shirt der Entwicklungshilfegesellschaft, die dieses Projekt durchführt. Durst und frisches Wasser waren in dieser Hitze für mich ein zentrales Thema." Nach einem weiteren Pass, nach Aufstiegen und gefährlichen Bergabläufen kam Kempf schließlich nach sieben Stunden in Davos an.