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Raumangebote fürs DRK Güdesweiler

Güdesweiler. Nach 38 Jahren verliert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Güdesweiler seine Räumlichkeiten im Gebäude der Kindertagesstätte (wir berichteten). Grund hierfür ist die steigende Nachfrage nach Kindergartenplätzen für die Altersgruppe bis drei Jahren. Wie Oberthals Bürgermeister Stephan Rausch (CDU) mitteilt, reichen die derzeit zur Verfügung stehenden Plätze in den Kindertageseinrichtungen in Güdesweiler und Oberthal nicht aus, um den Bedarf zu decken. "Deshalb möchten wir zu Beginn des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten zur Schaffung zusätzlicher Krippenplätze beginnen." Wie der Rathaus-Chef weiter berichtet, habe er frühzeitig, nämlich bereits im vergangenen August, das Gespräch mit den Verantwortlichen des DRK Güdesweiler, der Vorsitzenden Brunhilde Noß und ihrem Mann Reinhold Noß, gesucht. Sein Eindruck nach dem Gespräch: Die Verantwortlichen hätten Verständnis dafür aufgebracht, dass die Gemeinde Oberthal weitere Krippenplätze am vorhandenen Standort der Kita realisiert. Und nicht über einen Neubau an anderer Stelle nachdenkt. Die Gemeinde hatte dem DRK die Räume bislang kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit das DRK Güdesweiler künftig nicht auf der Straße stehe, könne der Verein auf andere Räume in dem Gebäudekomplex ausweichen. Denn in den Komplex sind laut Rausch auch die Räumlichkeiten des Löschbezirks Güdesweiler sowie das vom Schützenverein Güdesweiler errichtete Schützenhaus integriert. Seit Jahren, so Rausch, stelle der Schützenverein sein Haus dem DRK Güdesweiler und dem DRK Steinberg-Deckenhardt für Blutspendetermine zur Verfügung. Dies könnte auch für Schulungen und ähnliches mitgenutzt werden. Ortsvorsteher Norbert Rauber, gleichzeitig Vorsitzender des Schützenvereins, habe dies bereits angeboten. Auch die Räume der Feuerwehr könnten vom DRK kostenlos für Sitzungen oder Schulungen genutzt werden. In Sachen Material-Lagerung sei dem DRK Stauraum im Kellergeschoss der Kita angeboten worden, so Rausch. "Man sieht, das DRK kann auch in Zukunft, im Umfeld der bislang zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, sehr gute Voraussetzungen vorfinden, um die hervorragende Arbeit der vergangenen Jahrzehnte fortzusetzen." Evelyn Schneider

Nach 38 Jahren verliert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Güdesweiler seine Räumlichkeiten im Gebäude der Kindertagesstätte (wir berichteten). Grund hierfür ist die steigende Nachfrage nach Kindergartenplätzen für die Altersgruppe bis drei Jahren. Wie Oberthals Bürgermeister Stephan Rausch (CDU) mitteilt, reichen die derzeit zur Verfügung stehenden Plätze in den Kindertageseinrichtungen in Güdesweiler und Oberthal nicht aus, um den Bedarf zu decken. "Deshalb möchten wir zu Beginn des kommenden Jahres mit den Bauarbeiten zur Schaffung zusätzlicher Krippenplätze beginnen." Wie der Rathaus-Chef weiter berichtet, habe er frühzeitig, nämlich bereits im vergangenen August, das Gespräch mit den Verantwortlichen des DRK Güdesweiler, der Vorsitzenden Brunhilde Noß und ihrem Mann Reinhold Noß, gesucht. Sein Eindruck nach dem Gespräch: Die Verantwortlichen hätten Verständnis dafür aufgebracht, dass die Gemeinde Oberthal weitere Krippenplätze am vorhandenen Standort der Kita realisiert. Und nicht über einen Neubau an anderer Stelle nachdenkt. Die Gemeinde hatte dem DRK die Räume bislang kostenlos zur Verfügung gestellt. Damit das DRK Güdesweiler künftig nicht auf der Straße stehe, könne der Verein auf andere Räume in dem Gebäudekomplex ausweichen. Denn in den Komplex sind laut Rausch auch die Räumlichkeiten des Löschbezirks Güdesweiler sowie das vom Schützenverein Güdesweiler errichtete Schützenhaus integriert. Seit Jahren, so Rausch, stelle der Schützenverein sein Haus dem DRK Güdesweiler und dem DRK Steinberg-Deckenhardt für Blutspendetermine zur Verfügung. Dies könnte auch für Schulungen und ähnliches mitgenutzt werden. Ortsvorsteher Norbert Rauber, gleichzeitig Vorsitzender des Schützenvereins, habe dies bereits angeboten. Auch die Räume der Feuerwehr könnten vom DRK kostenlos für Sitzungen oder Schulungen genutzt werden. In Sachen Material-Lagerung sei dem DRK Stauraum im Kellergeschoss der Kita angeboten worden, so Rausch. "Man sieht, das DRK kann auch in Zukunft, im Umfeld der bislang zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, sehr gute Voraussetzungen vorfinden, um die hervorragende Arbeit der vergangenen Jahrzehnte fortzusetzen."