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Blutspende
Grippewelle hält Blutspender fern

Gerd Krämer erhielt eine Urkunde für insgesamt 75 Blutspenden, die in all den Jahren zusammengekommen sind.
Gerd Krämer erhielt eine Urkunde für insgesamt 75 Blutspenden, die in all den Jahren zusammengekommen sind. FOTO: B & K / Franz Rudolf Klos
Güdesweiler. Nur wenig los beim Auftakt-Termin in Güdesweiler. Ehrungen gab es trotzdem. Von Oswin Sesterheim

Die Ortsvereine Güdesweiler und Steinberg-Deckenhardt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hatten zur ersten Blutspende im laufenden Kalenderjahr aufgerufen. 44 Frauen und Männer kamen ins Schützenhaus nach Güdesweiler. „Das ist nach unserer Statistik ein schlechtes Ergebnis und wohl auf die Grippewelle zurückzuführen“, sagte die Vorsitzende des DRK-Güdesweiler, Brunhilde Noß. „Es ist auffällig, dass etliche unserer Stammspender fehlen“, fügte die DRK-Chefin von Steinberg-Deckenhardt, Silke Wagner, hinzu und verwies auf die 218 Blutspender im vergangenen Jahr. Es gab diesmal auch keine Erstspender.


Gerd Krämer wurde für 75 Blutspenden geehrt. „Ich habe während meiner Dienstzeit bei der Bundespolizei in Bonn und Lübeck bereits Blut gespendet. Anschließend ging ich dann regelmäßig in Güdesweiler an die Nadel“, erzählt der 66-Jährige aus Hirstein „Es war immer alles topp“, lautet sein Fazit. Ich werde weiterhin zur Blutspende gehen und anderen Menschen Mut machen, meinem Beispiel zu folgen. Wer weiß, ob man nicht selbst einmal auf das Blut eines Spenders angewiesen ist“, so der in Steinberg-Deckenhardt geborene Krämer.

Für Horst Seibert war es an diesem Abend beispielsweise die 92., für Hans Meisberger die 55., für Edith Ramthun die 54., für Rudi Schaadt die 41. und für Dieter Klee  sogar die 136. Blutspende. „Als DRK’ler sollte es Pflicht sein, bei dieser guten Sache voranzugehen“, sagt der stellvertretende Vorsitzende des DRK-Steinberg-Deckenhardt.



Es war der 138. Blutspendentermin in Güdesweiler. Bisher haben dort 10 424 Menschen 5214 Liter Blut  gespendet.