Ein Stück Taizé am Cusanus-Gymnasium in St. Wendel

Ein Stück Taizé am Cusanus-Gymnasium in St. Wendel

Hier sollen Schüler und Lehrer im stressigen Schulalltag zur Ruhe kommen und ein paar Momente der Stille genießen. Der frisch eingeweihte Raum an der Schule bietet Gelegenheit zur Meditation.

Sowohl die Schüler als auch die Lehrer des Cusanus-Gymnasiums St. Wendel waren von der stimmungsvollen Atmosphäre bei der Einweihungsfeier des "Raumes der Stille" am Cusanus-Gymnasium St. Wendel tief berührt. Auch die beiden Hauptzelebranten des Tages, Pfarrerin Christine Unrath und Pastor Klaus Leist, zeigten sich von der Stimmung sehr beeindruckt.

Fast ein gesamtes Schuljahr hatten die Vorarbeiten in Anspruch genommen. Aber das bekannte Sprichwort "Was lange währt, wird endlich gut" trifft auch im Falle des "Raumes der Stille" den Kern der Sache.

Ort für Meditation

Denn nach dieser langen Phase im Vorfeld konnte dieser Ort, der in Zukunft unter anderem für die am Cusanus-Gymnasium seit Jahren regelmäßig stattfindenden Advent- und Fastenzeitmeditationen genutzt werden wird, endlich feierlich eingeweiht werden.

In einer ökumenischen Feierstunde wurde er dazu in einem ersten Schritt gemäß dem traditionell katholischen Ritus von Pastor Klaus Leist gesegnet. Anschließend feierten die insgesamt 30 Besucher ein gemeinsames Taizé-Gebet, geleitet durch die evangelische Pfarrerin Christine Unrath und Nicole Strak, die Fachvorsitzende Religion.

Erweiterung des Angebots

Die Fachvorsitzende sagt: "Eine solch gelungene Feier macht Lust auf mehr" und meint damit eine geplante Erweiterung des meditativen Angebots an der Schule. "Denn", so fährt sie fort, "ein kurzer Moment der Stille und des gemeinsamen zur Ruhe Kommens wird in unserem stressigen Alltag immer wichtiger."

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