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Landesliga-Knaller: Die dritte Chance des FV Diefflen

Landesliga-Knaller: Die dritte Chance des FV Diefflen

Diefflen. Am Sonntag um 15 Uhr steigt auf dem Dieffler Babelsberg das absolute Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Südwest. Der Tabellenzweite aus Diefflen empfängt Spitzenreiter SV Bübingen, der in der Tabelle nur drei Zähler vor der Mannschaft von Trainer Thomas Remark liegt

Diefflen. Am Sonntag um 15 Uhr steigt auf dem Dieffler Babelsberg das absolute Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Südwest. Der Tabellenzweite aus Diefflen empfängt Spitzenreiter SV Bübingen, der in der Tabelle nur drei Zähler vor der Mannschaft von Trainer Thomas Remark liegt. Gewinnt Diefflen und siegt gleichzeitig der Dritte aus Noswendel-Wadern in Dillingen, stünden drei Teams punktgleich mit 59 Zählern an der Spitze - und das zwei Spieltage vor dem Rundenende. Spannender geht es nicht mehr. Dabei hatte es schon zwei Mal so ausgesehen, als sei der Zug nach oben für den FV Diefflen abgefahren. "Zur Winterpause lagen wir in der Tabelle elf Punkte hinter Bübingen, da hatten wir noch nicht einmal mehr Sichtkontakt zur Tabellenspitze", erinnert sich der Spielausschuss-Vorsitzende des FVD, Ralf Jung. Mit einer tollen Serie kämpfte sich seine Elf wieder bis auf zwei Punkte an die Tabellenspitze heran. Doch dann folgte eine Niederlage in Schwemlingen-Ballern, und Diefflen lag wieder fünf Punkte hinter Bübingen. "Da dachten wir, nun sei der Zug endgültig abgefahren", so Jung. Aber weit gefehlt! Bübingen spielte vergangenen Wochenende gegen Überherrn nur 2:2 Unentschieden, und so ist der Meisterschaftskampf wieder offen. Noch spannender wird der Dreikampf durch die Tatsache, dass nach derzeitigem Stand der Dinge auch der Zweitplatzierte noch die Chance hätte, sich in einem Relegationsspiel gegen den Zweiten der Landesliga Nordost für die Verbandsliga zu qualifizieren. Das Spitzenspiel auf dem Babelsberg elektrisiert übrigens die Massen. "Bübingen hat schon angekündigt, dass sie mit mindestens drei Fanbussen kommen werden. Der SVB und wir haben große Fanlager, so dass wir mit 800 bis 1000 Zuschauern rechnen", erklärt Jung. sem