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Handballer wollen Leben retten

Für die Typisierung ist nur ein kleiner Piekser notwendig. So wird es auch beim Handballturnier morgen in Alsweiler sein.Foto: SZ
Für die Typisierung ist nur ein kleiner Piekser notwendig. So wird es auch beim Handballturnier morgen in Alsweiler sein.Foto: SZ FOTO: SZ
Alsweiler. Beim 3. Handball-Cup in Alsweiler am morgigen Samstag, 27. frf/red

Juli, besteht die Möglichkeit, sich als potenzieller Lebensretter in der Stammzellenspender-Datei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen. Die Handball-Abteilung des SC Alsweiler startet mit der Stiftung eine Typisierungsaktion. Ziel: Menschen, die an Leukämie erkrankt sind und dringend auf eine Stammzellen-Transplantation angewiesen sind, eine Chance zu geben, den Blutkrebs zu besiegen.

"Wir hoffen auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung", sagt Uwe Hinsberger von den Black Bulls Alsweiler, wie sich die Handballer des SC selbst nennen.

Die Stefan-Morsch-Stiftung ist Deutschlands ältester Stammzellenspender-Datei. Elisabeth Terboven erklärt, welche Voraussetzungen ein potenzieller Lebensretter haben muss: "Prinzipiell kann sich jeder gesunde Erwachsene registrieren lassen. Das Höchstalter für eine kostenlose Neuaufnahme haben wir für unsere Datei auf 40 Jahre festgelegt, da Spender, die älter sind, nur noch selten von den Transplantationszentren angefordert werden", sagt die Koordinatorin der Typisierungen bei der Stiftung.

Beim Klos-Automobile-Handball-Cup des SC Alsweiler treten insgesamt sechs Teams an. In Gruppe A spielen die Black Bulls des SC Alsweiler aus der A-Liga und die Bezirksligisten HSG Nordsaar II und Rot-Weiß Schaumberg. Der Verbandsligist HSG Ottweiler-Steinbach sowie die Handballfreunde Illtal II aus der Saarlandliga und der TV Birkenfeld aus der Bezirksliga gehen in der Gruppe B auf Torejagd. Los geht es morgen ab 10 Uhr in der Sporthalle in Alsweiler. Die beiden Gruppensieger bestreiten gegen 17.30 Uhr das Finale.