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Bienenkönigin gibt sich die Ehre

Bienenkönigin Kerstin Zürn verteilte Wild- und Sonnenblumensamen an die Besucher des St. Ingberter Biosphärenmarktes. Foto: Teresa Bauer
Bienenkönigin Kerstin Zürn verteilte Wild- und Sonnenblumensamen an die Besucher des St. Ingberter Biosphärenmarktes. Foto: Teresa Bauer FOTO: Teresa Bauer
St Ingbert. Kerstin Zürn hat auf dem Biosphärenmarkt für mehr wilde Natur geworben Teresa Bauer

Am Samstag absolvierte Bienenkönigin Kerstin Zürn ihren ersten großen Auftritt auf dem St. Ingberter Biosphärenmarkt. Umrahmt von einer Tanzvorführung der Kindertagesstätte Luitpoldschule, stellte Thomas Debrand, Leiter des Geschäftsbereichs Wirtschaft der Stadt St.Ingbert, den Besuchern Zürn als Repräsentantin des Jahrs der Bienen vor. Im vergangenen Jahr rief die Stadt auf Facebook und in einem im Regina Kino gezeigten Film Interessierte auf, sich für das Amt der ersten Bienenkönigin zu bewerben. Die St. Ingberterin Zürn zögerte nicht lange dem Aufruf zu folgen. "Ich bin sehr von dem Projekt Jahr der Bienen überzeugt. Bienen sind für unsere Umwelt von großer Bedeutung und es ist mir ein Anliegen, die Bürger hinsichtlich dieses Themas zu sensibilisieren und wach zu rütteln", so Zürn. Der Mutter von zwei Kindern sei es wichtig, den Menschen klar zu machen, welche Rolle Bienen in unserem täglichen Leben spielen und dass es, bedingt durch fortschreitendes Bienensterben, nicht selbstverständlich sei, morgens Honig auf dem Frühstückstisch stehen zu haben. "Die Menschen müssen sich ihrer Verantwortung bewusst werden und über ihren eigenen Schatten springen, um den Lebensraum der Bienen zu erhalten und zu verbessern." Eigentlich sei es total einfach, erklärte Zürn. So wünsche sie sich, die Bürger würden das ein oder andere Mal darauf verzichten den Rasen zu mähen, Pestizide zu verwenden, oder die Blumen und Sträucher im Garten als Nahrungsgrundlage für die Bienen blühen zu lassen. Als Bienen-Botschafterin verteilte sie sogleich Wild- und Sonnenblumensamen an die Besucher des Biosphärenmarktes und werde auch an zukünftigen Veranstaltungen in diesem Jahr über die Arbeit der Bienen informieren.



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