Nach Crash von Eurofightern Streit um Übungsflüge

Kindergarten knapp verfehlt : Nach Crash von Eurofightern Streit um Übungsflüge

Nach der Kollision zweier Eurofighter-Kampfjets über der Ferienregion Mecklenburgische Seenplatte geht die Suche nach den Ursachen weiter. Bei Luftkampfübungen waren die Maschinen am Montag zusammengestoßen und mehrere Kilometer voneinander entfernt abgestürzt.

Beiden Piloten gelang es zwar noch, die Schleudersitze zu aktivieren. Doch wurde ein Pilot getötet. Der zweite überlebte das Unglück und wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Beide Flugdatenschreiber der abgestürzten Eurofighter wurden am Dienstag gefunden und geborgen. Nun müssen die Daten ausgewertet werden. Die beiden abgestürzten Jets gehörten zum Luftwaffengeschwader 73, das in Laage bei Rostock stationiert ist.

Die Katastrophe löste eine Debatte über die Übungsflüge der Bundeswehr aus. Politiker von Grünen und Linkspartei forderten eine Überprüfung oder gar den Stopp der Tiefflüge in der Urlaubsregion. Wrackteile eines der Jets waren in Sichtweite eines Kindergartens niedergegangen.

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