Mehrere Regierungen stocken ihre Hilfe für Pakistan auf

Islamabad. Angesichts der wachsenden Not in Pakistan dringen die Vereinten Nationen auf eine schnelle Auszahlung der zugesagten Hilfsgelder. Bislang sind nach UN-Angaben 252 Millionen Dollar der angeforderten knapp 460 Millionen Dollar (umgerechnet gut 363 Millionen Euro) Nothilfe eingegangen. Mehrere Länder sagten nun aber ein stärkeres Engagement zu

Islamabad. Angesichts der wachsenden Not in Pakistan dringen die Vereinten Nationen auf eine schnelle Auszahlung der zugesagten Hilfsgelder. Bislang sind nach UN-Angaben 252 Millionen Dollar der angeforderten knapp 460 Millionen Dollar (umgerechnet gut 363 Millionen Euro) Nothilfe eingegangen. Mehrere Länder sagten nun aber ein stärkeres Engagement zu.So stockt Deutschland seinen Beitrag von 15 Millionen Euro auf 25 Millionen Euro auf. Auch die USA wollen zusätzliches Geld zur Verfügung stellen. Pakistan kündigte nach langem Zögern an, die vom Erzfeind Indien angebotene Fluthilfe anzunehmen. Humanitäre Hilfe soll auch von der Nato kommen.UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte am Donnerstag bei einer internationalen Geberkonferenz bei den Vereinten Nationen eindringlich zur Hilfe für die Flutopfer aufgerufen. 15 bis 20 Millionen Menschen seien in Not. Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde NDMA sind bislang 1497 Menschen ums Leben gekommen und 2054 verletzt worden. Fast eine Million Häuser wurden zerstört. Wenn die Welt nicht umgehend reagiere, drohten immer mehr Kinder an Cholera und Durchfall zu erkranken berichtete ein Sprecher des Kinderhilfswerks Unicef. dpa