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Leserbrief Erinnerungskultur
Fragen zu neuem Mahnmal

Erinnerungskultur

Es wird laut SZ debattiert, ob Erinnerungskultur „noch zeitgemäß“ sei. In meiner Gemeinde ist das Ziel erreicht, bei einem in Arbeit befindlichen Mahnmal zu „Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit“, mit dem Holocaust et cetera. Es soll einen Bezug auf die Flüchtlingsproblematik zulassen, sich nicht zu sehr an die „damalige Zeit“ anlehnen. Bei einer 5,50 Meter hohen Cortenstahlplatte sollen Koffer, Schuhe, Kleidersack aus Basaltlava und einer Brille aus Cortenstahl „für das Reisen“ stehen. Fraglich ist, ob dabei etwas im Gedächtnis bleibt, von dem zu hoffen ist, dass es sich nicht wieder ereignet.


Günter Schott, Wadgassen