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Telekom-Tochter
T-Systems will mehr als 10 000 Stellen streichen

Bonn. Die schwächelnde Telekom-Großkundentochter T-Systems will bis 2020 rund 6000 Stellen allein in Deutschland streichen – weltweit sollen es 10 000 sein. Der Stellenabbau solle in drei Phasen erfolgen und noch in diesem Jahr beginnen, bestätigte ein Sprecher nach einer Betriebsversammlung in Bonn.  Zunächst sollen auf Management- und Verwaltungsebene in Deutschland 2000 Arbeitsplätze eingespart werden.

Weitere 2000 Stellen würden von dort an andere Standorte wie Indien und die Slowakei verlagert, die übrigen betroffenen Arbeitsplätze in Deutschland sollen durch Automatisierungs- und Digitalisierungsprozesse wegfallen. T-Systems hat weltweit 37 000 Mitarbeiter, in Deutschland arbeiteten bislang 18 000 Menschen.