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Jeder Zweite lehnt Smart-Home-Anwendungen ab

Umfrage im Auftrag der Verbraucherschutzzentrale : Jeder Zweite will sein Zuhause nicht vernetzen

Viele Menschen haben Datenschutz- und Sicherheitsbedenken gegenüber Smart-Home-Anwendungen.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat nach eigenen Angaben ein ziemlich gutes Bild davon, was sich hinter dem populären Schlagwort Smart Home verbirgt. Das ergab Umfrage des Marktforschungsunternehmens Hopp. Mehr als jeder Dritte gebe an, den Begriff zwar schon einmal gehört zu haben, aber nicht genau zu wissen, was sich dahinter verberge.

Uneingeschränktes Interesse an den Möglichkeiten der Vernetzung und Automatisierung des eigenen Zuhauses habe nur knapp jeder zehnte Befragte geäußert. Fast 40 Prozent würden Smart-Home-Anwendungen zumindest nutzen, wenn es ihnen einen großen Mehrwert bringe und nicht so teuer sei. Knapp die Hälfte aller Befragten hätten aber angegeben, grundsätzlich kein Interesse an der Heimautomatisierung zu haben.

Die wichtigsten Gründe für die ablehnende Haltung in der Gruppe der Nicht-Interessenten seien mangelnder erwarteter Mehrwert (64 Prozent), Angst vor Preisgabe und Weitergabe von persönlicher Daten (49 Prozent), Angst vor Hackerangriffen und Manipulationen (47 Prozent) und die Kosten (47 Prozent). Mehr als jeder Fünfte habe zudem die Sorge geäußert, dass die Geräte nicht ausgereift seien und durch den Fortschritt schon in wenigen Jahren unbrauchbar sein könnten.

Hopp führte die Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen durch und befragte dazu im Oktober des vergangenen Jahres 1048 Menschen.

(dpa)