Berliner Hacker knacken das biometrische Verfahren der Venen-Erkennung

Biometrisches Verfahren in der Kritik : Hacker knacken Venen-Erkennung

Zwei Informatikern der TU Berlin ist es nach eigenen Angaben gelungen, die Venen-Erkennung, die als eines der sichersten Verfahren zur Identifizierung von Menschen gilt, zu überwinden.

Mit Hilfe von selbstgebauten Attrappen hätten Jan Krissler und Julian Albrecht das System, das etwa den unbefugten Zugang zu Kernkraftwerken verhindern soll, im Labor überlistet. Bei der Venen-Erkennung wird die Hand vor einen Sensor gehalten, der das Venenmuster der Handfläche erfasst.

Die Hersteller der Geräte, Hitachi und Fujitsu, seien auf die Sicherheitslücken hingewiesen worden. Eine Fujitsu-Sprecherin sagte, dass die Angriffsmöglichkeit bekannt, aber nur „unter Laborbedingungen“ durchführbar sei.

(dpa)
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