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„Ich freue mich auf diese Gemeinde“

„Ich freue mich auf diese Gemeinde“

Zur Diensteinführung von Pfarrerin Christine Unrath gab es vergangenen Sonntag in der evangelischen Stadtkirche St. Wendel einen feierlichen Gottesdienst, anschließend wurde im Gemeindesaal gemeinsam gefeiert.

Am Altar der evangelischen Kirche in St. Wendel brennt die erste Kerze am Adventskranz. Es ist Sonntagnachmittag, die Kirche ist voll besetzt, eine entspannte und festliche Atmosphäre liegt in der Luft. Kirchenmusik ertönt, sodass pünktlich um 14 Uhr der Gottesdienst mit einem feierlichen Einzug beginnen kann. Es ist ein besonderer Gottesdienst, der erste mit der neuen Pfarrerin Chrstine Unrath. Sie wird in die erste Pfarrstelle der evangelischen Kirchengemeinschaft St. Wendel durch Superintendent Gerhard Koepke eingeführt. Die neue Pfarrerin steht vor ihrer Gemeinde und strahlt. Sie freut sich sichtlich auf ihre neue Aufgabe. Seit über 25 Jahren arbeitet sie als Pfarrerin und kann sich trotz einer 70- bis 80-Stundenwoche keinen schöneren Beruf vorstellen: "Dieser Beruf bringt so viel mit, hier spiegelt sich das ganze Leben wider. Ich freue mich auf diese Gemeinde und auf die gemeinsame Zusammenarbeit." Nach dem offiziellen Teil des festlichen Gottesdienstes erheben sich Besucher von ihren Plätzen, um Christine Unrath zu gratulieren.

Die seit 20 Jahren verheiratete Hobby-Gospelsängerin und frischgebackene Oma ist sichtlich gerührt. Mit so viel positiven Rückmeldungen hatte sie nicht gerechnet. Bescheiden nimmt St. Wendels neue Pfarrerin die Komplimente entgegen und lädt zur gemeinsamen Feier in den Gemeindesaal ein.

Eine gute Gelegenheit, die Menschen um sich herum besser kennenzulernen. "Das hat Priorität für mich. Ich möchte meine Gemeinde verstehen können, damit ich in guten und in schlechten Zeiten für sie da sein kann", so Unrath.