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Heimatkundler gegen Umbau der Bergwerksdirektion

Köllerbach. In der Mitgliederversammlung des Heimatkundlichen Vereins Köllertal im Gasthaus Die Burg in Köllerbach berichteten die Vorsitzenden der Arbeitskreise über eine Fülle von Aktivitäten. Um nur einige zu nennen: Die Geschichte des Westwallbunkers in Berschweiler ist von Mitgliedern aufgearbeitet worden

Köllerbach. In der Mitgliederversammlung des Heimatkundlichen Vereins Köllertal im Gasthaus Die Burg in Köllerbach berichteten die Vorsitzenden der Arbeitskreise über eine Fülle von Aktivitäten. Um nur einige zu nennen: Die Geschichte des Westwallbunkers in Berschweiler ist von Mitgliedern aufgearbeitet worden. Es wurden etliche Fahrten mit geschichtlichem Hintergrund organisiert, zum Brennenden Berg in Dudweiler etwa, zum Minette-Museum und zur Maginot-Linie in Lothringen. Der Verkauf des "Köllertaler Boten" sowie des in diesem Jahr herausgegebenen Büchleins "Eine Jugend in Rittenhofen" von Dorothea Jost liefen sehr zufrieden stellend, hieß es in der Sitzung. Die Mitgliederversammlung des Vereins wird immer mit einem Kurzvortrag abgerundet. So berichtete der Püttlinger Jürgen Conrad über eine Besichtigungsfahrt deutscher Bergingenieure zu Industrie-Denkmälern in Luxemburg, Lothringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Conrad konnte dabei viele Lichtblicke in den genannten Regionen vorstellen. Er betonte aber auch, wie entsetzt sich die Bergingenieure von der Ruhr darüber gezeigt hätten, wie in Saarbrücken derzeit mit der alten Bergwerksdirektion umgegangen werde (sie wird zu einem Einkaufszentrum umgebaut, nur die Fassade bleibt erhalten - die SZ berichtete). Der Heimatkundliche Verein schließe sich dem Protest an, hieß es in der Versammlung, in der das Mitglied Elmar Maier aus Heusweiler für seine vielfältigen Dokumentationen über und um Heusweiler beziehungsweise das Köllertal zum Ehrenmitglied ernannt wurde (wir berichteten bereits). et