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| 20:10 Uhr

Durch den Zaun zum Derby

Saarbrücken. Ein Auswärtsspiel ist es nur auf dem Papier, wenn die Damen 30 des Tennisclubs Rotenbühl Saarbrücken am Sonntag (ab 10 Uhr) um die Tabellenspitze in der Regionalliga Südwest kämpfen. Denn es geht zum Nachbarverein, dem Aufsteiger Blau-Weiß Saarbrücken. Und das ist wörtlich gemeint, denn nur ein Zaun trennt die Anlagen beider Saarbrücker Klubs gegenüber dem Schwarzenbergbad Von SZ-Mitarbeiter Sascha Sprenger

Saarbrücken. Ein Auswärtsspiel ist es nur auf dem Papier, wenn die Damen 30 des Tennisclubs Rotenbühl Saarbrücken am Sonntag (ab 10 Uhr) um die Tabellenspitze in der Regionalliga Südwest kämpfen. Denn es geht zum Nachbarverein, dem Aufsteiger Blau-Weiß Saarbrücken. Und das ist wörtlich gemeint, denn nur ein Zaun trennt die Anlagen beider Saarbrücker Klubs gegenüber dem Schwarzenbergbad. "Wir werden wohl keine Autos brauchen", schmunzelt Mannschaftsbetreuer Jürgen Thielen. "Wir werden wohl tatsächlich einfach nur durch den Zaun gehen."Schwieriger als die Anreise dürfte für den aktuellen deutschen Mannschaftsmeister die Aufgabe werden, die auf dem Platz wartet. Denn der Aufsteiger kann sich vor allem auf seine beiden Spitzenspielerinnen verlassen und hat gute Chancen, sicher in der Klasse zu bleiben. Und gegen den Nachbarn ist natürlich jeder besonders motiviert. "Es gibt da schon eine gesunde sportliche Rivalität zwischen beiden Klubs, gerade weil man sich so gut kennt", meint Thielen. Gerade die Spitzeneinzel dürften sehr interessant werden: Bei Blau-Weiß spielen Heike Thoms und Tanja Hauschildt auf dem vorderen Positionen, bei Rotenbühl Svetlana Komleva und Sabine Auer-Krein, die frisch gebackene Weltmeisterin in der Altersklasse Ü40. Gerade die vier kennen sich aus gemeinsamen Zeiten beim ehemaligen Damen-Bundesligisten Blau-Weiß Saarlouis nur zu gut. "Gegen Tanja war es früher immer interessant. Ich weiß nicht, wie fit sie zurzeit ist, aber ich rechne wieder mit einem umkämpften Spiel", freut sich Sabine Krein-Auer auf die Herausforderung. Auf den hinteren Positionen dürfte der TC Rotenbühl ob seiner Erfahrung aus mehreren DM-Endrunden Vorteile haben, obgleich mit Denise Valentin eine Spielerin aus der letztjährigen Meistermannschaft nicht mehr zur Verfügung steht. "Sie ist aus beruflichen Gründen in Köln geblieben", sagt Jürgen Thielen, der aber weiterhin auf die mannschaftliche Geschlossenheit seiner Damen baut: "Das war immer das Geheimnis. Außerdem sind wir nicht zuletzt aufgrund eines Trainingslagers in Andalusien gut vorbereitet."Am ersten Spieltag gelang dem TCR ein klarer Erfolg beim SC Frankfurt. Blau-Weiß hat schon zwei Spiele auf dem Konto. Einem deutlichen 19:2-Erfolg gegen den TC Reutlingen folgte ein 7:14 beim Mitfavoriten auf den Titel, den TC Singen. So bleibt für die Blau-Weißen der Klassenverbleib das Ziel, während der TCR wieder ganz nach oben will: "Wir peilen wieder die Endrunde an", gibt Jürgen Thielen vor. "Und dann wollen wir mal sehen, ob wir unseren Titel nicht verteidigen können." "Mal sehen, ob wir unseren Titel nicht verteidigen können."Rotenbühl-Betreuer Jürgen Thielen