| 20:08 Uhr

„Satanist von Witten“ vor Gericht

Bochum. (dpa) Knapp 16 Jahre nach einem grausamen Ritualmord steht ein als Satanist von Witten bekannt gewordener Mann erneut vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-Jährigen vor, aus der Haft heraus die Ermordung seiner Ex-Frau geplant zu haben. Die Anklage lautet auf versuchte Anstiftung zum Mord. Zum Prozessauftakt vor dem Bochumer Schwurgericht sagte der Angeklagte am Montag: "Die Vorwürfe sind grotesk." Die Tat sollte angeblich von einer Brieffreundin ausgeführt werden, die den Angeklagten im Jahr 2010 mehrfach im Gefängnis besucht hatte. Es soll sogar Geld angeboten worden sein. Die Frau war jedoch zur Polizei gegangen. Die ehemalige Brieffreundin hat die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft dagegen bestätigt. Im Falle einer Verurteilung wegen versuchter Anstiftung zum Mord drohen dem Angeklagten mehrere weitere Jahre Haft.

(dpa) Knapp 16 Jahre nach einem grausamen Ritualmord steht ein als Satanist von Witten bekannt gewordener Mann erneut vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-Jährigen vor, aus der Haft heraus die Ermordung seiner Ex-Frau geplant zu haben. Die Anklage lautet auf versuchte Anstiftung zum Mord. Zum Prozessauftakt vor dem Bochumer Schwurgericht sagte der Angeklagte am Montag: "Die Vorwürfe sind grotesk." Die Tat sollte angeblich von einer Brieffreundin ausgeführt werden, die den Angeklagten im Jahr 2010 mehrfach im Gefängnis besucht hatte. Es soll sogar Geld angeboten worden sein. Die Frau war jedoch zur Polizei gegangen. Die ehemalige Brieffreundin hat die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft dagegen bestätigt. Im Falle einer Verurteilung wegen versuchter Anstiftung zum Mord drohen dem Angeklagten mehrere weitere Jahre Haft.


Der Angeklagte hat gestern außerdem erstmals öffentlich den grausamen Ritualmord gestanden, wegen dem er 2002 wegen Mordes im Zustand verminderter Schuldfähigkeit zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde. Diesen hatte er bisher geleugnet.