Klima-Kompromiss der EU bleibt hinter Erwartungen zurück

Klima-Kompromiss der EU bleibt hinter Erwartungen zurück

Europa hat sich langfristige Ziele beim Klimaschutz gesetzt. Die EU-Staaten einigten sich gestern in Brüssel nach zähen Verhandlungen auf drei Vorgaben für das Jahr 2030. Als wichtigste Marke gilt das Ziel beim Klimakiller Kohlendioxid (CO{-2}): Der Ausstoß des Treibhausgases soll im Vergleich zu 1990 verbindlich um mindestens 40 Prozent sinken.

Beim Energiesparen und dem Anteil der erneuerbaren Energien wurden allerdings nur jeweils 27 statt der geplanten 30 Prozent festgesetzt. Von Umweltschützern kam massive Kritik. Sie halten die beim Gipfeltreffen vereinbarten Ziele für zu lasch, um die gefährliche Erderwärmung einzudämmen.

Der britische Premier David Cameron löste derweil mit einem Wutausbruch einen Eklat aus. Sein Land soll 2,1 Milliarden Euro für das EU-Budget nachzahlen. "Das wird nicht passieren", wetterte Cameron. Der Grund für die Nachforderung der EU ist die unerwartet hohe britische Wirtschaftsleistung. > e, A 4: Meinung

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