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Steinmeier kommt bei Suche nach Lösung für Syrien kaum voran

Steinmeier kommt bei Suche nach Lösung für Syrien kaum voran

Die Bemühungen um neue Friedensgespräche für Syrien treten auf der Stelle. Nach seiner Krisendiplomatie im Iran und in Saudi-Arabien äußerte sich Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier gestern pessimistisch, die großen Regionalmächte für eine neue Initiative an den Verhandlungstisch zu bringen.

Es gebe weiterhin "tiefe Gräben" zwischen Iran und Saudi-Arabien. Während Teheran den syrischen Staatschef Baschar al-Assad unterstützt, steht Riad bewaffneten Rebellengruppen zur Seite, die Assad bekämpfen. Die Beziehungen der beiden Staaten sind traditionell angespannt und von politischen und religiösen Konflikten geprägt. Steinmeier verteidigte seine Bemühungen, beide Länder von direkten Gesprächen miteinander zu überzeugen. "Es ist notwendig, auch mit schwierigen Partnern zu sprechen", sagte der SPD-Politiker.