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Parteien in Dresden sehen Pegida-Kandidatur gelassen

Parteien in Dresden sehen Pegida-Kandidatur gelassen

Die Parteien in Dresden sehen die Kandidatur eines Bewerbers der islamkritischen Pegida-Bewegung bei der Oberbürgermeisterwahl im Sommer gelassen. Pegida sei "meilenweit" von einer Mehrheit entfernt, sagte gestern die SPD-Politikerin Sabine Friedel.

Pegida-Gründer Lutz Bachmann hatte am Montagabend überraschend angekündigt, dass Pegida bei der OB-Wahl am 7. Juni einen Kandidaten ins Rennen schicken will. Am Montagabend zogen laut Polizei 4300 Pegida-Anhänger durch Dresden . Während Ableger anderswo bröseln, hat die Bewegung damit nur noch am Ort ihrer Entstehung zahlenmäßig Gewicht.