Der deutsche Flüchtlingsbischof Stefan Heße begklagt fremdenfeindliche Tendenzen in der Kirche.

Katholischer Flüchtlingsgipfel : Flüchtlingsbischof beklagt Fremdenhass in der Kirche

Der katholische deutsche Flüchtlingsbischof Stefan Heße beklagt fremdenfeindliche Tendenzen innerhalb der Kirche. „Auch in unseren Gemeinden gibt es mancherorts Angst vor Überfremdung, die ja auch immer Angst vor Veränderung ist“, sagte der Hamburger Erzbischof am Donnerstag in Essen.

Der Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus sei somit auch eine Herausforderung für die kirchliche Flüchtlingshilfe, so Heße beim vierten katholischen Flüchtlingsgipfel der Deutschen Bischofskonferenz. Fremdenfeindlichkeit ist laut Heße nicht nur in der Mitte der Gesellschaft angekommen, sondern auch in der Mitte der Gemeinden.

Die Bistümer und kirchlichen Hilfswerke gaben im vergangenen Jahr 125,5 Millionen Euro für die Flüchtlingshilfe aus; das sind 21,5 Millionen Euro weniger als 2017.

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