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Nach dem „Echo“-Skandal
Kulturrat fordert mehr Jugendschutz in der Musik

Berlin. Der Deutsche Kulturrat fordert nach dem Echo-Skandal (wir berichteten) eine freiwillige Selbstkontrolle der Musikbranche für mehr Jugendschutz. Es sei „absolut notwendig, dass wir auch im Musikbereich über den Jugendschutz nachdenken, und dafür kann eine Altersfreigabe der richtige Weg sein“, sagte der Geschäftsführer Olaf Zimmermann.

Die Prüfung durch die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sei zu wenig. „Das ist eine Indizierung, da muss es schon hammerhart sein“, sagte Zimmermann. Sinnvoll wäre ein Verfahren analog zur Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) oder der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) bei Computerspielen.