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Kommentar
ZF auf der Überholspur

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Der neue Konzernlenker Wolf-Henning Scheider, ein gebürtiger Saarländer, wird sicher nicht dafür sorgen, dass der ZF Standort an der Saar bevorzugt wird. Das kann er sich nicht leisten. Er muss es auch gar nicht, denn das Werk an der Saar strotzt vor Kraft. Zu sehen an einem neuen Produktionsrekord, Sonderschichten und weiter hohen Investitionen. Zu spüren aber auch, weil das Unternehmen in Saarbrücken von jeher rechtzeitig auf die Zukunftstrends setzt. Jüngstes Beispiel: Getriebe für Hybrid-Fahrzeuge. Auch für die Ausgestaltung der Elektromobilität laufen in Saarbrücken längst Überlegungen. Von Thomas Sponticcia
Thomas Sponticcia

Hinzu kommt, dass ZF durch die kurzen Wege an der Saar auch mit zahlreichen Forschungsinstituten eng zusammenarbeitet: vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) bis hin zum Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (Zema). ZF fährt erfolgreich und nutzt dabei auch verstärkt die Überholspur.