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Leserbrief Merkel will Türkei-Beziehungen stärken
Türkei isolieren, nicht hofieren

Merkel/Türkei-Beziehungen

Allmählich wird er bedrohlich – der geistige Zustand der Bundesmutti. Oder sie hat vor lauter Koalitionsverhandlungen jegliche Wahrnehmungen für die Realität verloren. Wie kann man auch nur ansatzweise den Gedanken hegen, Türkei-Beziehungen zu stärken? Beziehungen zu einem Staat, der von seinem Präsidenten mit seinen Handlangern unterdrückt wird. Schon viel zu lange hat man dem Handeln des türkischen Staatschefs zugeschaut. Ein Blick ins Geschichtsbuch unter „Nazizeit“ genügt, und jeder wird feststellen, dass alles das, was damals in Deutschland geschah, sich jetzt in der Türkei wiederholt, nahezu eins zu eins, einschließlich kriegerischer Handlungen gegenüber Nachbarstaaten. Man muss sich mittlerweile schämen für unsere Regierung. Wann wird sie wach und handelt so, wie man mit totalitären Staaten umzugehen hat? Aus der Vergangenheit wurde scheinbar nichts gelernt. Sinnvoller und notwendiger wäre, dass alle Staaten, die ansatzweise Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit auf ihrer Fahne stehen haben, sich zusammenschließen und die Türkei zumindest isolieren, statt sie zu hofieren.