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Facebook will härter gegen Falschmeldungen vorgehen

Facebook will härter gegen Falschmeldungen vorgehen

Das soziale Netzwerk Facebook hat zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen angekündigt, um Manipulationen durch Regierungen oder andere Akteure zu verhindern.

Die neuen Maßnahmen zielten auf "subtilere und heimtückischere Formen von Missbrauch" als Hackerangriffe oder Betrügereien ab, teilte Facebook mit. Sie richteten sich etwa gegen "Versuche, den öffentlichen Diskurs zu manipulieren und Menschen zu täuschen". Die neuen Maßnahmen sind Teil der Bemühungen von Facebook, "Fake News", also Falschinformationen, zu bekämpfen. Dabei sollen schwerer nachweisbare Manipulationen durch staatliche und nicht-staatliche Akteure verhindert werden. So werde die Sicherheitsabteilung von Facebook gegen "Informationsfeldzüge" vorgehen, die darauf abzielen, "die inländische oder ausländische politische Stimmung zu verzerren". Insgesamt hat Facebook drei Hauptziele dieser Bemühungen festgelegt: die "gezielte Datensammlung" von Regierungen, die Verbreitung von Fake News über das soziale Netzwerk sowie "falsche Vervielfältigung", also etwa automatisierte Meinungsäußerungen durch computergesteuerte Programme ("Bots").

Facebook war vorgeworfen worden, zur Verbreitung von Falschinformationen während des US-Präsidentschaftswahlkampfs beigetragen zu haben. Das Unternehmen vertrat den Standpunkt, keinen größeren Einfluss auf die Wähler gehabt zu haben. Nun räumte Facebook jedoch ein, dass es "Muster von Informationsfeldzügen" festgestellt habe.