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Ehrenamt
Dankeschön an einen engagierten Bürger

Groß war die Gratulantenschar: Bürgermeister Peter Klär, Ortsvorsteher Gerhard Weiand, Sozial-Staatssekretär Stephan Kolling, Hans Josef Brill, Landrat Udo Recktenwald und MdLTobias Hans (von links).
Groß war die Gratulantenschar: Bürgermeister Peter Klär, Ortsvorsteher Gerhard Weiand, Sozial-Staatssekretär Stephan Kolling, Hans Josef Brill, Landrat Udo Recktenwald und MdLTobias Hans (von links). FOTO: Günter Müller
Winterbach. Beim Neujahrsempfang in Winterbacher wurde Hans Josef Brill mit der Saarländischen Ehrenamtsnadel geehrt.

Zur Anerkennung für freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeit stiftet das Saarland die Saarländische Ehrenamtsnadel. Der Neujahrsempfang des Winterbacher Ortsvorstehers Gerhard Weiand bot nun den passenden Rahmen zur Ehrung eines Bürgers. Sein Name ist unzertrennlich mit dem Motorsport im Saarland verbunden: Hans Josef (Juppi) Brill.


Der 75-Jährige war im Jahr 1969 eines der Gründungsmitglieder des Motorsportclubs (MSC) Nordsaar. Von 1972 bis 1991 war er der erste Vorsitzende des Clubs. Als solcher war er maßgeblich beteiligt an der Durchführung von Moto-Cross-Läufen und Meisterschaften im Motocross. Hinzu kamen Bergrennen, Ausstellungen in Saarbrücken und St. Wendel und diverse Motorradrennen in St. Wendel.

In den Jahren 2004 bis 2011 kümmerte sich Brill überwiegend um das Thema Sponsoring. Ende 2017 beendet er seine Tätigkeit als Zweiradreferent. Doch nicht nur der Motorsport gehörte zu seinen großen Hobbys, auch war er von 1956 bis 1986 Laienschauspieler beim Theaterverein Thalia.

Als aktiver Sänger besucht er immer noch regelmäßig die Proben des Männerchores. Mehr als 30 Jahre stand er stets zur Verfügung als Moderator der verschiedensten Feste, Jubiläen oder Veranstaltungen, so auch beim Neujahrsempfang. Den diesjährigen Empfang des Ortsvorstehers nahm er zum Anlass das Mikrofon an eine junge Dame (Mike Koch) weiter zu geben. Er begründete dies mit folgenden Worten: „Wenn ich jetzt in die Moderatoren-Rente gehe, hat das für mich persönlich drei große Vorteile: für diese Rente brauche ich keinen Krankenschein, bei meiner Rente hab ich keine Abschläge und ich leiste einen Beitrag zur Einhaltung der Frauenquote“, scherzte er. Juppi Brill betonte abschließend: „Mein ehrenamtlicher Einsatz mit den vielen unterschiedlichen Aufgaben auch möglich war, dass die Aufteilung innerhalb der Familie ideal geregelt war. Meine Frau hat sich ganz stark um die Erziehung der Kinder gekümmert. Ich hatte somit den Rücken frei für die Organisation und Durchführung meiner Ideen“. Seine Devise: „Es gibt keine Probleme – nur Lösungen.“

(maw)