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Münster
Fünf Leben nach Amokfahrt in Gefahr

Münster. Nach der Todesfahrt von Münster schweben fünf Verletzte weiter in Lebensgefahr, zuerst wurde von drei lebensbedrohlich Verletzten berichtet. Ihr Zustand sei unverändert, erklärten die Polizei und die Krankenhäuser gestern.

Der 48-jährige Jens R. war am Samstag mit einem Campingbus in der Innenstadt von Münster in eine Menschenmenge gerast. Der Täter erschoss sich. Die Ermittler sind inzwischen sicher: Jens R. wollte sich umbringen. Die Tat hätte nicht verhindert werden können, sagte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe. Die Behörden hätten Jens R. zwar gekannt, doch es habe zwischen 2015 und 2016 nur „sporadischen Kontakt“ gegeben.