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Gaza-Krieg eskaliert nach Entführung von israelischem Soldaten

Gaza-Krieg eskaliert nach Entführung von israelischem Soldaten

Militante Palästinenser haben trotz einer humanitären Waffenruhe einen israelischen Soldaten verschleppt und damit den Gaza-Konflikt neu angeheizt. Als Reaktion darauf erklärte Israel die Feuerpause gestern für gescheitert.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kündigte harte Gegenmaßnahmen an. Der Leutnant fiel nach israelischen Angaben einem Kommando der radikal-islamischen Hamas in die Hände, während seine Einheit mit Zerstörungsarbeiten an einem Tunnel beschäftigt war. Die Kassam-Brigaden, der bewaffnete Arm der Hamas , bestätigten die Gefangennahme. Sie behaupteten aber, diese sei vor der Waffenruhe erfolgt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte die Hamas zur "sofortigen und bedingungslosen" Freilassung des Soldaten auf. Er äußerte sich "schockiert und zutiefst enttäuscht" über die neue Gewalt und rief beide Seiten zur Zurückhaltung auf. Bundespräsident Joachim Gauck erklärte, er verfolge die Kämpfe im Nahen Osten mit "allergrößter Sorge". > , Meinung; siehe auch