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Israel hat Grund zur Sorge

Israel hat Grund zur Sorge

Das Bündnis zwischen den palästinensischen Parteien Fatah und Hamas ist einerseits Wasser auf die Mühlen von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu. Er kann sich nun offiziell von den Friedensverhandlungen verabschieden und die Palästinenser zum Sündenbock für das Scheitern der Gespräche erklären.

Was den Israelis auf der anderen Seite berechtigte Sorge bereitet, ist die Sicherheitskooperation im Westjordanland. Seit sieben Jahren machen palästinensische Polizisten Hand in Hand mit israelischen Soldaten Jagd auf den gemeinsamen Feind Hamas. Mit den neuesten Entwicklungen dürften sich die Fronten verschieben. Das Bündnis Israel und Fatah versus Hamas wird auf lange Sicht nicht halten. Wenn die palästinensische Polizei im Westjordanland die Terroristen nicht länger in Schach hält, müssen es wieder die israelischen Soldaten tun.