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Deligöz: Islamkonferenz noch nicht am Ende

Deligöz: Islamkonferenz noch nicht am Ende

Die Islamkonferenz ist nach dem Ausstieg des Zentralrats der Muslime aus Sicht der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Ekin Deligöz, noch nicht gescheitert.

Saarbrücken. Die Islamkonferenz ist nach dem Ausstieg des Zentralrats der Muslime aus Sicht der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Ekin Deligöz, noch nicht gescheitert. Zwar gebe es bei vielen Teilnehmern „eine gewisse Enttäuschung“, sagte Deligöz der SZ. „Aber die Islamkonferenz ist ein Prozess, und wir sind noch nicht am Ende angelangt.“

Deligöz betonte: „Wer mit der Idee in die Konferenz gegangen ist, die persönlichen Interessen durchzusetzen, der kann nur scheitern.“ Bei der Bewertung der Konferenz dürfe es auch nicht darum gehen, „ob ein Verband zufrieden oder unzufrieden ist“. Vielmehr zähle, dass der Islam seinen Platz in der Gesellschaft erhalte. Sie glaube, dass seit den Anfängen der Konferenz im Jahr 2006 die Menschen in Deutschland viel offener gegenüber dem Islam geworden seien. „Allein der Tag der Moscheen ist dafür ein gutes Beispiel.“ has