Motiv für Tötung von Gefängnis-Besucherin unklar

Motiv für Tötung von Gefängnis-Besucherin unklar

Remscheid/Wuppertal. Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod einer Besucherin im Remscheider Gefängnis sind das Motiv und die Hintergründe der Tat noch unklar. Wie die Leiterin der Justizvollzugsanstalt, Katja Grafweg, gestern sagte, habe der 50-jährige JVA-Insasse im Vorfeld "keine Hinweise auf Gewalttätigkeiten" gezeigt

Remscheid/Wuppertal. Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod einer Besucherin im Remscheider Gefängnis sind das Motiv und die Hintergründe der Tat noch unklar. Wie die Leiterin der Justizvollzugsanstalt, Katja Grafweg, gestern sagte, habe der 50-jährige JVA-Insasse im Vorfeld "keine Hinweise auf Gewalttätigkeiten" gezeigt. Bislang konnte der Tatverdächtige wegen seiner Verletzungen, die er sich zugefügt hatte, nicht vernommen werden.Der Häftling hatte nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag in der JVA seine Freundin getötet und anschließend einen Selbstmordversuch unternommen. JVA-Bedienstete hatten die Leiche der 46-Jährigen und den schwer verletzten Häftling gefunden. Am Tatort wurden zwei Messer und ein Radmutterschlüssel gefunden. Der 50-jährige Düsseldorfer war 1991 wegen Mordes und sexuellen Missbrauch eines Kindes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. ddp

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