| 20:27 Uhr

Zu wenig Experten für IT-Sicherheit

Saarbrücken. (ur) Das Bewusstsein für die Sicherheit in der Informationstechnik (IT) wächst offensichtlich auch bei vielen Saar-Unternehmen. Beim gestrigen dritten Tag der IT-Sicherheit in Saarbrücken informierten sich rund 200 Teilnehmer in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen über aktuelle Probleme und Sicherheitslösungen. Veranstalter waren unter anderem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saaris und das IT-Sicherheitsforschungs-Institut Cispa (Saar-Universität). 21 Firmenaussteller sorgten für anschaulichen Praxisbezug.

(ur) Das Bewusstsein für die Sicherheit in der Informationstechnik (IT) wächst offensichtlich auch bei vielen Saar-Unternehmen. Beim gestrigen dritten Tag der IT-Sicherheit in Saarbrücken informierten sich rund 200 Teilnehmer in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen über aktuelle Probleme und Sicherheitslösungen. Veranstalter waren unter anderem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saaris und das IT-Sicherheitsforschungs-Institut Cispa (Saar-Universität). 21 Firmenaussteller sorgten für anschaulichen Praxisbezug.


Nachholbedarf bei der IT-Sicherheit in den produzierenden Unternehmen macht Michael Krammel, Geschäftsführer der Koramis GmbH (Saarbrücken), aus. Nach seiner Einschätzung ist das Bewusstsein dafür oft noch zu gering ausgeprägt. Man könne etwa die Büro-IT nicht eins zu eins auf die Fertigung übertragen. Es fehle zudem an interdisziplinär ausgebildeten Ingenieuren, hier seien die Hochschulen gefordert. Cispa-Direktor Professor Michael Backes meint, "dass das Bewusstsein für die IT-Sicherheit sicherlich vorhanden ist". Viele wollten etwas dafür tun, könnten es aber wegen fehlenden Know-hows nicht. Es mangele an ausgebildeten Experten: "IT-Sicherheit muss zu einem Merkmal des Standortes Deutschland werden", sagte Backes.