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Buch aus Kindertagen
Von Förster Horst zu Jim Knopf

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Von Volker Fuchs

Bei der Frage nach meinem liebsten Kinderbuch taucht sofort ein Bild aus dem Dunkel der Vergangenheit auf. Auf dem Buchdeckel ist ein Reh mit einem Kitz auf einer Waldlichtung zu sehen. Der Titel: „Horst wird Förster“ von Erich Kloss. Das war als Kind ein Lieblingsbuch. Leider ist es irgendwann verloren gegangen, ich habe es in meinen Bücherregalen nicht mehr gefunden. Es ging um den Wald, den Jungen Horst, der Förster werden will und seine Abenteuer. Mehr kann ich nicht mehr sagen. Vergessen. Leider. Eine Zeit lang aber hat mich dieses Buch begleitet, war maßgeblich daran beteiligt, dass ich als Kind Förster werden wollte. Förster, nicht Lokomotivführer. Obwohl „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ von Michael Ende ein weiterer Lesefavorit war. Toll die Geschichten, die die beiden mit ihrer Emma erleben. Das Buch habe ich noch heute, wenn auch etwas zerfleddert. Bücher sind faszinierend. Sie regen die Fantasie an. Vielleicht mag ich deshalb besonders Fantasy-Literatur. Egal, ob es um Elfen, Zauberer, oder die Unterwelt geht. Es ist spannend und entspannend zugleich. Satz für Satz.