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Alles nur eine Image-Frage?

Landesregierung und Saarbrücker Stadtverwaltung blasen die Backen auf, um zu beweisen, wie tatkräftig sie gegen die stetig wachsende Prostitution vorgehen. Größere Sperrgebiete, Kondompflicht, Polizeikontrollen und Bundesratsvorstöße beinhaltet das „Maßnahmen-Paket“.

Und doch kommen Zweifel auf, ob es in erster Linie um die Hilfe für die von Menschenhändlern hierher transportierten und zur Sex-Arbeit gezwungenen jungen Frauen geht. Oder eher ums eigene Image. Denn die Kritik der Aids-Hilfe-Saar ist berechtigt, dass die Landesregierung die Prostituierten im Deutschmühlental per Zeitvorgabe dazu nötige, nur noch nachts zu arbeiten, fern jedweder sozialen Kontrolle und etwaigen Peinigern ausgeliefert. Zum anderen sind vor einer Woche drei Bordelle in Saarbrücken, Homburg und Trier von der Polizei geschlossen worden, vier Zuhälter wurden wegen Verdacht auf Menschenhandel verhaftet. 24 Frauen, die zum Sex-Dienst gezwungen worden waren, droht die Abschiebung, obwohl das Saarland im Bundesrat für Opfer von Zwangsprostitution ein Bleiberecht anmahnt. Wie passt das zusammen?