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Verlorener Sorgerechtsstreit
Messerangriff auf Mutter und Kind aus Rache

Hamburg. Der tödliche Messerangriff auf eine Mutter und ihr einjähriges Kind in einem Hamburger Bahnhof ist nach Einschätzung der Ermittler ein Racheakt des tatverdächtigen Vaters gewesen. Nach ersten Erkenntnissen habe der 33-Jährige die Bluttat „aus Wut und Rache“ über einen verlorenen Sorgerechtsstreit begangen, sagte eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft.

Gegen den Vater wurde am Freitagnachmittag Haftbefehl erlassen. Die Ermittler legen dem Mann zweifachen Mord zur Last. Den Angaben zufolge hatte im Vorfeld der Tat ein Gericht in dem Rechtsstreit um das Sorgerecht für das einjährige Kind gegen ihn entschieden.