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Weniger Rückkehrer in der ersten Jahreshälfte

Weniger Rückkehrer in der ersten Jahreshälfte

Im ersten Quartal sind deutlich weniger abgelehnte Asylbewerber freiwillig in ihre Heimat zurückgekehrt als im Vorjahreszeitraum. Von Januar bis März nutzten 8468 Menschen Förderprogramme, um in ihr Herkunftsland zurückzugehen. Im ersten Quartal 2016 waren es 13 848 gewesen. Diese Zahlen nannte Innenstaatssekretär Ole Schröder (CDU) gestern in Berlin bei der Vorstellung eines neuen Online-Portals für Rückkehrwillige. Die Bundesregierung will die Zahlen freiwilliger Ausreisen steigern - und setzt dabei auch auf das neue Portal, das Informationen für Menschen anbietet, die eine Rückkehr erwägen. Menschen, deren Asylantrag keinen Erfolg hatte, können freiwillig ausreisen und dabei finanzielle Unterstützung bekommen. Das gilt auch für Menschen, deren Asylantrag noch nicht abgeschlossen ist. Im gesamten vergangenen Jahr haben rund 54 000 Menschen Hilfen zur Ausreise beantragt. Dem gegenüber standen gut 25 000 Zwangsabschiebungen im Jahr 2016.